Archiv für September 2007

h1

Small Global Player

September 18, 2007

Sie sind die Zukunft der Wirtschaft: Klein, global und hyperaktiv. Immer besser werden die Rahmenbedingungen für die kleinen, wendigen Unternehmen. Oft mit nur wenigen Mitarbeitern erlangen Sie Spezial-Wissen. Sie agieren kreativ und hinterfragen Gewohntes. Sie stoßen Nischen auf und zeigen der klassischen Unternehmerschicht dass „neue Wege gehen“ nicht nur ein Schlagwort ist. 

Klein, aber oho! Das wird in Zukunft viel attraktiver als wir das je geglaubt hätten. Ich würde mich freuen wenn Sie mit mir diskutieren. Über SmallGlobalPlayer, über die Wirtschaft die solch kleine Unternehmen so stark macht. Und über die Auswirkungen auf den globalen Märkten: Falls es die gibt! 

h1

Flexicurity – die Lösung für die Arbeit von Morgen?

September 13, 2007

Ist Flexicurity DAS Modell im Zeitalter von Kreativität und Wissensarbeit? In einer Wirtschafts-Reise nach Kopenhagen konnte ich mich eingehend zum dänischen Arbeits-Modell informieren. Schnell wird dabei klar: Das gesamte dänische System funktioniert nach anderen Prinzipien. Der Kern der Flexicurity ist gut: Menschen sollen höchste Flexibilität genießen und dabei die Garantie behalten einen Job zu haben. Was ist in Dänemark anders? Die Wochenarbeitszeit wird sehr genau eingehalten. Das Wechseln von Berufen ist durchwegs normal. Hohe Steuern werden u.a. für Unterstützungen im täglichen Leben der Menschen verwendet, Stichwort Kinderbetreuung. Die Menschen bilden sich viel mehr fort als im deutschsprachigen Europa (Dänemark: 27% der 19-60- jährigen bilden sich permanent weiter / Österreich 7%). 

Unter dieser doch andere Bedingungen ist das Flexicurity-Modell entstanden. Was taugt also für die Wissens- und Kreativöknomie der Zukunft? Wo sind die Lernerfahrungen die von Dänemark ausgehen? 

1.) Der Fokus liegt auf Beschäftigung, nicht auf dem Beruf! 

Dies wird der aufkommenden Mobilität gerecht. Menschen verändern in fließenden Lebenssituationen und Lebens-Brüchen auch ihren Beruf. Der Schwerpunkt liegt somit auf der Beschäftigung und nicht auf alten Berufsbildern. Dies setzt voraus dass gelernt wird, und das permanent. Eine so hochentwickelte Lernkultur wie in Dänemark ist dabei Voraussetzung. 

2.) Das Kind hat einen Namen: Flexicurity. 

Damit wollen und können die Dänischen Interessensvertreter leben. Ob Gewerkschaften oder Arbeitnehmervertreter oder Regierung. Alle sind stolz auf ihr „Baby“ und kümmern sich rührend darum. Namen schaffen Identität, dies zählt auch oder gerade bei so komplexen Angelegenheiten. 

3.) Selbstverantwortung und Balance wird gefördert. 

Das eigene Leben selbst managen können, dies wird stark gefördert. Dabei liegt ein großes Augenmerk auf die Work-Life-Balance. Das Familienleben gestaltet sich sehr ausgeglichene zwischen Frau und Mann, wobei Frauen in Dänemark mehr Kinder bekommen als in Österreich und Deutschland. Trotz hoher Beschäftigungsrate bei den Frauen. 

4.) Grundoffenheit zur modernen Welt. 

In Dänemark hat man offensichtlich ein kollektives Verständnis dafür dass Globalisierung etwas positives ist. Man glaubt dass die Öffnung der Märkte sowie die weltweite Vernetzung einen guten Eindruck auf das eigenen Land hinterlässt. Wahrscheinlich auch weil MERSK als Unternehmen für 2/3 der auf den Weltmeeren verladenen Container verantwortlich zeichnet. Diese Grundoffenheit ist jedenfalls die Basis für Arbeitsmodelle die ebenfalls offen und vor allem modern sind. Wie auch das dänische Design. 

h1

Hotel wird zur „Teilsphäre“ des Wohnens

September 3, 2007

In Zukunft werden wir Hotels viel selbstverständlicher benutzen als wir das heute noch tun. Hotels werden damit mehr noch zum Teil eines gesamten „Wohn-Konzeptes“. Wir entwickeln uns in eine mobile Gesellschaft, in der das Verlagern von Orten zum temporären Dauerzustand erwächst. Damit bleibt die Frage: Welches Hotel nutzen wir für was? Für Business-Meetings brauchen wir etwas anderes als für Inspirations-Trips. Zum Abchillen zwischendurch wollen wir eine andere Umgebung als für wirkliche Entspannung. Natürlich gibt es schon Konzepte in diese Richtung: Ich erinnere an den Lanserhof (www.lanserhof.at) als extremes Gesundheits-Hotel der neuesten Generation. Oder an die mutigen Hotelbetreiber des Strandhotels Alice, die zum ersten Tanzhotels Österreichs (www.tanzurlaub.at) mutiert sind. Diese Hotels werden zum Teil unseres „Wohn-Konzeptes“, weil sie für einen ganz bestimmtes Vorhaben in unserem Leben eine Heimat bieten. Das Megatrend-Gespann INDIVIDUALSIERUNG und MOBILITÄT verändern somit unseren Umgang mit dem Reisen und der Nutzung von Hotels. Das „zu Hause“ ist dann dort, wo wir es bewusst definieren. Im Sinne einer „Third Place“ Philosophie verlagern wir einen Teil des Wohnens in die Hände von Hotelanbietern.

h1

Summary der Studie „FUTURE OF WORK“

September 3, 2007
h1

Smart Being

September 2, 2007

Wohnen wird in Zukunft smarter. Das ist uns heute schon klar, denn die Technologie lässt nicht locker uns mit tollen und faszinierenden Errungenschaften den Tag leichter und schöner zu machen. Doch haben wir auch verstanden, welchen Einfluss das Wohnen tatsächlich auf unsere Leben hat? In meiner Studie „Living in the Future“ habe ich den Einfluss von Räumen auf uns Menschen thematisiert. Vertieft man sich darin kann die Bedeutung der Wirkung von Räumen (und Wohnungen) auf den einzelnen Bewohner gar nicht hoch genug bewertet werden. Eine Wohnung ist ein Netz aus komplexen Zusammenhängen: Eigentümer, Bewohner, Geschichten, Farben und Formen, Umgebung, Gestaltung, Größe und Einteilung. Und da wären dann noch undurchsichtige Verbindungen wie Erdstrahlung, Elektrosmog und dergleichen. Umso mehr wächst die Bedeutung, mit der zunehmenden Anforderung, dass eine Wohnstätte zum Ankerplatz unserer Energie avanciert.

h1

Sind Sie inspiriert?

September 1, 2007

Inspiration. Eine wichtige Voraussetzung für Kreativität. Ich denke Inspiration ist auch der Schlüssel zur persönlichen Entfaltung. Überlegen Sie: Was inspiriert Sie? Was turnt Sie an etwas zu tun, neue Gedanken zu entwickeln oder gar schöpferisch tätig zu werden? Inspiration ist die Quelle für Kreativität, aber was ist die Quelle Ihrer Inspiration? Was nicht inspiriert sind täglich stupide Wiederholungen. Was nicht inspiriert sind Killerphrasen. Was nicht inspiriert ist ein zu starker Fokus auf Probleme. Was inspiriert sind Menschen, sind Ausflüge aus dem Alltag. Inspirierend ist es, wenn Sie selbst in die Schuhe von anderen schlüpfen, um die Welt neu zu entdecken. Inspirierend ist es, wenn Sie auf Ihre innere Stimme hören, ohne den Wirren der Umwelt stets Folge zu leisten. Was also inspiriert Sie und wie können sie zur Quelle der Inspiration für andere werden? Das ist eine wesentliche Frage in einer Ökonomie des Wissens; in einem Zeitalter der Kreativität.