Archiv für November 2007

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ZUKUNFTSWISSEN für die Wohnbranchen

November 28, 2007

THINK TANK WOHNEN startet 2008

2008 startet die Lifestyle Foundation mit einer Neuheit für die Wohnbranchen: dem THINK TANK Wohnen. Damit gemeint sind regelmäßige Branchen-Treffen mit einer Mischung aus hochkarätigen Inputs und aktivem Wissens-Austausch. Welche Konsumente erwarten uns in Zukunft? Was bringt die Technologie? Welche Raumkonzepte wird es geben? Und: Wie entwickeln sich Material und Design? Diesen Fragen gehen wir nach, und suchen die Antworten für den Alltag in den Wohnbrachen. Die wenigsten Unternehmen aus dem Mittelstand sind in der Lage selbst eine haltbare Zukunfts-Forschung zu betreiben. Doch je mehr sich der Konsum und die Gesellschaft diversifizieren umso mehr kommt es darauf an die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt zu erhalten. Zukunft ist gestaltbar, und jeder einzelne ist ein Akteur. 

Normalisierung auf höchstem NiveauIn Österreich finden wir quer über die Branchen höchstes Niveau was Qualität und Effizienz anbelangt. Auch wenn dies noch verbesserungsfähig scheint kommt es in Zukunft viel mehr darauf an komplett neue Konzepte zu entwickeln. Nicht Qualität entscheidet, sondern vor allem Kreativität. Wenn plötzlich Alte nicht mehr alt sind hat das Seniorenbett ausgedient: aber was kommt dann? 

Horx und Co. als Gesprächsparnter

Im THINK TANK Wohnen erhalten die Teilnehmer Einblick in die Trendforschung der Lifestyle Foundation und des Zukunftsinstituts. Sie erleben die Zukunfts-Profis LIVE in kleinstem Rahmen. Matthias Horx, Hanni Rützler, Andreas Steinle und andere werden neben mir den Blick in die Zukunft mit maximal 20 Personen im THINK TANK teilen. Doch nicht nur in Vorträgen, sonder vor allem im Gespräch. Denn Zukunft beginnt im Dialog und formt sich durch die tatkräftige Umsetzung. 

Das Jahr 2008 steht im Zentrum der Küche von Morgen.Der Wandel der Gesellschaft scheint sich vor allem über das Kochen abzuzeichnen. Plötzlich ist es das „Perfekte Dinner“, das „Kochduell“ oder die Lifestyle Akteure wie Melzer und Oliver die bestimmen was bei uns auf dem Teller liegt – und dementsprechend was in der Küche vor sich geht. Der weibliche Einfluss auf den Grundriss hat die Trennung zwischen Wohnen und Küche längst aufgehoben. Doch wie werden die neuen Zielgruppen der Zukunft (Silver-Preneurs, Latte-Machiato-Familien, Tiger-Ladys oder Super-Daddys) mit der Küche umgehen. Im Management des Lebens zentriert sich die Küche um Gesundheit, Geschwindigkeit und Genuss. Doch wie können die zukünftigen Trends des Wohnens und Lebens tatsächlich in Produkte und Angebote gegossen werden. 

Lust auf die Zukunft

Viele Fragen werden im THINK TANK geklärt und zu brauchbaren Entscheidungshilfen geformt. Ziel des THINK TANK Wohnen ist es Zukunftsdenker der Branche zu vernetzten. Gewürzt durch die Zukunfts-Profis aus dem Zukunftsinstitut sowie der Lifestyle Foundation. Alle Teilnehmer gewinnen enorm von diesem einzigartigen Blick in die Zukunft: Orientierung, Ausrichtung und Innovationen sind das Ergebnis. Denn das Denken „über den eigenen Tellerrand“ hinaus ist im geschäftlichen Alltag nur selten möglich. Deshalb: Auf in die Zukunft! Ausführliche Informationen können Sie gerne Anfordern unter: zukunft@lifestylefoundation.com 

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Hotels werden zu Lern-Zentren der Zukunft

November 17, 2007

In einer Welt deren wirtschaftliche Wertschöpfung auf Wissen basiert rückt plötzlich der Mensch wieder ins Zentrum des Geschehens. Denn Wissen liegt nicht auf irgendwelchen Rechner im Internet, sondern zwischen den Ohren der Menschen. Wahres Wissen definiert sich über dessen Anwendung: Denn Wissen das wir nicht verwenden ist bekanntlich Nicht-Wissen. Daher kommt es darauf an was man aus dem geistigen Kapital macht und wie man dieses von einer geistigen auf eine materielle Ebenen transferiert. Dazu braucht es eines: permanentes Training und Lernerfahrungen. Diese gestalten sich jedoch zunehmend schwer im Alltag. Daher werden schon heute viele Trainings, Seminare und Weiterbildungsveranstaltungen in Hotels abgehalten. Doch, seine wir uns ehrlich: In den wenigsten Hotels ist die Umgebung derart gestaltet dass es uns leicht fällt zu lernen. Oder dass es gar Spaß macht. Die Umgebung trägt jedoch enorm zu unserem Lernerfolg bei. Sie ist quasi der Geburtshelfer des Lernens. Nicht um sonst hat unser Flow-Forscher Mihaly Csikszentmihalyi davon gesprochen dass „Kreativität sich am besten in einer Umgebung ausbreitet in der neue Ideen keine Anstrengung brauchen wahrgenommen zu werden“ – oder kürzer, auch von ihm: „Fragen Sie nicht was ist Kreativität, sonder wo ist Kreativität.“ In diesem Sinne brauchen wir zukünftig Lern-Räume für unterschiedlichste Anforderung der Wissens-Aufnahme und des Austauschs. Von verspielten „Play-Zones“ bis zur „Focus-Area“, vom „Inspiration-Room“ bis hin zur „Chat-Box“. Das alles sind Synonyme für Räume oder Zonen in den Hotels der Zukunft. Diese geben uns neue Möglichkeiten der Kommunikation und / oder der geistigen Ausrichtung. In jedem Fall bilden sie eine Umgebung die sonst nicht in alltäglichen Räume wie Büro oder Wohnung zu realisieren sind. Auch öffentlichen Plätze wird es kaum geben die sich mit der Ausrichtung der Lern-Fähigkeiten intensiv beschäftigen. Die Frage ob Schulen und öffentliche Lehr-Anstalten diesen Weg so schnell schaffen ist fraglich, da die Betreiber meist einen anderen, internen Machtkampf ausführen müssen. Daher eignen sich Hotels bestens als Lern-Erfahrungs-Zonen der Zukunft; oder: als die neuen Schulen einer kreativen Gesellschaft.